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Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - Druckversion

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RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - Atanvarno - 01.07.2018

(01.07.2018, 15:01)Speedy schrieb: Ist die Erdanziehungskraft da geringer oder wieso soll die Höhe einen Vorteil bringen?
Ich tu mal so, als wäre es sein Ernst Wink

-> Geringere Luftdichte, hat nichts mit der Schwerkraft zu tun (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Luftdichte)


RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - Atanvarno - 01.07.2018

Alex Wilson mit Schweizer Rekord , 20,25 bei -1,8


RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - dominikk85 - 01.07.2018

(01.07.2018, 15:05)Atanvarno schrieb:
(01.07.2018, 15:01)Speedy schrieb: Ist die Erdanziehungskraft da geringer oder wieso soll die Höhe einen Vorteil bringen?
Ich tu mal so, als wäre es sein Ernst Wink

-> Geringere Luftdichte, hat nichts mit der Schwerkraft zu tun (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Luftdichte)

Indirekt hängt es schon mit der Schwerkraft zusammenSmile.


RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - lor-olli - 01.07.2018

Die Schwerkraft ist im Lauf zu vernachlässigen (wenn dann eher noch im Sprung!), der erheblich geringere Luftwiderstand dagegen ist ein echter Vorteil. Zum Tragen könnte die geringere Anziehungskraft aber bei den langen Würfen kommen (Speer, Diskus, Hammer, kugel entsprechend weniger. Beim Speer relativiert die geringere Tragfähigkeit der Luft den Schwerkraftvorteil, dieser ist aber trotzdem vorhanden)

Erklärung: Beim Lauf macht die geringere Schwerkraft nur wenige Gramm aus, wie relevant das ist darf jeder nach einem defitigen Essen ausprobieren Wink. Der geringere Luftwiderstand aber, ereicht einige Prozent, dass ist aber schwerer abzuschätzen, weil die rechnerischen Werte sich auf Nullwind beziehen. Rücken- und Gegenwind wirken sich entsprechend geringer aus, 2,0m Rückenwind am Boden sind dagegen schon wirklich ein fühlbarer Vorteil.


RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - dominikk85 - 01.07.2018

Bei Strecken über 400m ist es allerdings kein Vorteil mehr, da die Geschwindigkeiten geringer sind. Man hat zwar immer noch weniger luftwiderstand, bei 25 km/h macht das aber wesentlich weniger aus und es kommt als Nachteil hinzu das der Körper weniger Sauerstoff bekommt.


RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - TranceNation 2k14 - 01.07.2018

(01.07.2018, 18:28)lor-olli schrieb: Die Schwerkraft ist im Lauf zu vernachlässigen (wenn dann eher noch im Sprung!), der erheblich geringere Luftwiderstand dagegen ist ein echter Vorteil. Zum Tragen könnte die geringere Anziehungskraft aber bei den langen Würfen kommen (Speer, Diskus, Hammer, kugel entsprechend weniger. Beim Speer relativiert die geringere Tragfähigkeit der Luft den Schwerkraftvorteil, dieser ist aber trotzdem vorhanden)

Erklärung: Beim Lauf macht die geringere Schwerkraft nur wenige Gramm aus, wie relevant das ist darf jeder nach einem defitigen Essen ausprobieren Wink. Der geringere Luftwiderstand aber, ereicht einige Prozent, dass ist aber schwerer abzuschätzen, weil die rechnerischen Werte sich auf Nullwind beziehen. Rücken- und Gegenwind wirken sich entsprechend geringer aus, 2,0m Rückenwind am Boden sind dagegen schon wirklich ein fühlbarer Vorteil.

Also IDEAL für Langhürden Cool

Vll sollte Alica da dann "springen"...


RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - gera - 03.07.2018

(01.07.2018, 15:05)Atanvarno schrieb:
(01.07.2018, 15:01)Speedy schrieb: Ist die Erdanziehungskraft da geringer oder wieso soll die Höhe einen Vorteil bringen?
Ich tu mal so, als wäre es sein Ernst Wink

-> Geringere Luftdichte, hat nichts mit der Schwerkraft zu tun (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Luftdichte)
bei der Frage der Leistungsfähigkeit in der Höhe bei der Luftdichte nur auf wiki zu verweisen greift zu kurz.

Luftdichte und Schwerkraft haben sehr wohl miteinder zu tun, sie sind beide von der Höhe abhängig.

Nach Mathelitsch/Thaller von der Uni Graz  ist z.B. in Mexico-Stadt bei 2240 m Höhe die Luftdichte ca. 20 % geringer  und die Erdbeschleunigung sinkt von 9,8066 m/s2  auf 9,78 m/s2.
Im Beispiel B.Beamon  bringt die geringere Lufdichte etwa  7 cm  Weitengewinn  und die geringere Erdbeschleunigung etwa  9 cm Weitengewinn.


RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - Atanvarno - 03.07.2018

Wie von lor-olli weiter oben schon angemerkt - im Lauf ist die verringerte Schwerkraft vernachlässigbar, die geringere Luftdichte hat größere Auswirkungen, das hatte ich mit meiner Anmerkung ("hat nichts mit der Schwerkraft zu tun") gemeint.

Da die Luftdichte abhängig von der Masse der darüber befindlichen Luft ist, hängt sie natürlich, wie von dominikk85 angemerkt, indirekt auch von der Schwerkraft ab.


RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - gera - 03.07.2018

die geringere Luftdichte bringt im Fall Beamon etwa eine Erhöhung der Anlaufgeschwindigkeit von 10,99 m/s
auf 11,07 m/s


RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - Delta - 03.07.2018

Zuallererst soll hier gesagt sein, dass die Diskussion sehr akademisch wird wenn man versucht Vorteile der Höhe festzuhalten. Richtig ist, dass es weltweit kaum 50 Städte und Ortschaften gibt die über 1000 m ü. Meer Meetings veranstalten. Internationale Meetings überhaupt keine. Nationale Meisterschaften JA, primär in Südamerika. Dazu zählen Johannesburg, Mexico City, Flagstaff Arizona, El Paso Texas, Alma Ata Kasachstan. In der Schweiz Davos und St. Moritz, Sestriere Italien mit der notwendigen Infrastruktur.
z.B Bob Beamon war das Jahr vor Olympia in El Paso (1150 m ü. Meer) an der UNI einquartiert. Der hat dort mehr profitiert als vom Wettkampf in Mexico City. Gegenüber den Athleten ohne Höhentraining Russen, Deutsche, Franzosen, Jugoslawen war er damals schon im Vorteil.