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38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - Druckversion

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RE: 38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - Atanvarno - 08.04.2018

Kiptanui jetzt allein vorne, 15km in 41:38 -> 58:33
Tefaye 44:09 -> 62:06

Krause schaut richtig gut aus
Krause 51:30 -> 72:25
Heinig 51:40 -> 72:40


RE: 38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - Atanvarno - 08.04.2018

58:42 Streckenrekord für Kiptanui

Tesfaye 8. in 62:13

Melat Kejeta (PSV Grün-Weiß Kassel) gewinnt bei den Frauen in 69:04 vor der Schweizerin Martina Strähl (69:30).

Gesa Krause ist schnellste Deutsche in 72:16 vor Katharina Heinig, die in 72:45 Bestzeit läuft.


RE: 38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - Jo498 - 08.04.2018

13. Pflieger 63:14 müsste auch BL sein, oder?


RE: 38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - Atanvarno - 08.04.2018

Ja, halbe Minute schneller als in Barcelona Thumb_up


RE: 38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - Jo498 - 08.04.2018

Krause hat mich positiv überrascht. Zwar war ihr von den Unterdistanzen eine Zeit in dem Bereich zuzutrauen, aber ich hätte nicht erwartet, dass sie Heinig trotz deren BL so deutlich hinter sich lassen kann. Hätte eher vermutet, dass sie sie erste Hälfte gemeinsam laufen und Krause dann kämpfen oder abreißen lassen müsste.


RE: 38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - Küstenkrebs - 08.04.2018

Ich finde 72:16 für Gesa Krause und halbe Minute vor Heinig gar nicht in den Unterdistanzen angelegt:

5000 m Bahn: 15:24,53 min
10-km-Straßenlauf: 33:29 min

(aus Wikipedia)

Schon die 5000-Zeit ist doch nichts besonderes bei ihren Zeiten auf kürzeren Strecken. Aber ok, ich unterschätze sie auch ständig. Zumindest für mich ist sie plötzlich eine zumindest national gute Straßenläuferin geworden. Wenn Scherl dieses Jahr keinen weiteren HM-Versuch macht, Reh sich wirklich stärker zurück hält und Mocki nicht noch einmal gut zurück kommt, dann kann Gesa beste deutsche HM-Läuferin 2018 werden.


RE: 38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - Jo498 - 08.04.2018

Verstehe ich nicht ganz...
Die Daniels-Rechner u.ä. geben 1:10-1:11 auf der Basis einer 15:24. Da diese Rechner eh nur grobe Richtlinien und meist eher für HM/M-Läufer kalkuliert sind, ist eine tiefe 1:12 realistisch, aber nicht übermäßig gut. Schlumpf ist auf der Bahn langsamer als Krause (23 sec. über 5k) und hat eine um 2 min bessere HM-BL.
Außer Mocki und demnächst vielleicht Reh sind die besten deutschen HM-Läuferinnen halt eher von unten langsame Marathonspezialistinnen. Wenn dann noch zwei nicht gut in Form sind, kommt man mit einer tiefen 1:12 in D halt recht weit nach vorne.


RE: 38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - Atanvarno - 08.04.2018

Ich denke mal sollte das auch nicht überbewerten in der Richtung, dass sie jetzt Ambitionen auf die Straße hätte. Das war ein erfolgreicher Überdistanztest, der nebenbei noch den Sponsor durch deutlich längere Trikotzurschaustellung als bei einem Hindernislauf  zufrieden gestellt und ein paar Euro in die Haushaltskasse gebracht hat. Und jetzt geht es wieder auf die Bahn.


RE: 38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - Jo498 - 08.04.2018

Es fiel allerdings schon ein wenig auf, dass sowohl Vor- als auch Rennbericht auf LA.de mehrfach die Perspektive auf mehr Straßenläufe betonten, obwohl Gesa dem immer widerspricht...
Mich würde ja mehr als sinnlose Spekulation darüber, was in ein paar Jahren sein könnte, interessieren, ob sie schon bei einem der DL-Hindernisrennen im Mai (Shanghai und Rom) starten wird.


RE: 38. Berliner Halbmarathon - 08.04.2018 - beity - 09.04.2018

Ich finde das hochrechnen von Leistungsvermögen hier im Forum hier schon etwas ermüdend. Anscheinend je weiter weg von eigener Leistungsport Erfahrung umso lieber wird mit Formeln oder Quervergleichen hantiert.
Zum wiedrholten Mal,haben aber auch schon andere hier gesagt. Es ist mehr als fragwürdig von Ergebnissen von Nebenstrecken auf die Hauptdisziplin hochzurechnen.
Speziell im Fall Gesa Krause. Ihre 15:24 waren kein gutes Rennen. Weder von der Tagesform noch gar nicht vom Rennverlauf.
Wer wie Krause zumindest für eine kurze Zeit eine unter 9:10 drauf hatte und doch mehrfach etwas über 9:10 hat abrufen können (bei unterschiedlichen Rennverläufen),
hat schon letztes Jahr das Vermögen gehabt, 5000 Meter in knapp 15 zu laufen. Mit der richtigen Motivation, dem richtigen Tag, dem richtigen Feld und Rennverlauf lässt sich dieses Vermögen auch in ein Wettkampfresultat ummünzen.  Das man sich alle positven Faktoren wünscht und dann aber eher versucht diese auf die Hauptstrecke umzusetzen sollte doch unbestritten sein.
Aber es gibt auch Beispiele, das jemand auf einer "Nebenstrecke" seine beste Leistung (wenn man sich an der Endzeit orientiert) erreicht hat. Das ist für mich Mo Farah mit seiner 1500 Meter Personal Best. Da kamen alle positiven Faktoren zusammen. Die hat MO Farah auf 5000 /10000 Meter noch nicht bekommen oder vielleicht auch gar nicht speziell gesucht.

Zurück zu Gesa Krause. Will sie irgendwann die Hindernisse unter 9 laufen, braucht sie dafür das Laufvermögen (ist verstanden?) von knapp 4 Minuten auf 1500 und Richtung 14:45 auf 5000 Meter. Das weiß sie selbst, das weiß ihr Trainer und daran arbeiten sie. An dem Laufvermögen (!)  und gerade dokumentiert über das Ergebnis bei der Überdistanz  in Berlin wird und wurde gearbeitet. Die 800 Meter Rennen zum Saisonende 2017 passten da eben auch gut rein um zu sehen wie und wo man unten herum steht. Das ist die Kunst jemanden schneller UND ausdauernder zu machen.
Bin gespannt auf die weitere Entwicklung und das ist zumindest für mich wichtiger als vielleicht nicht ganz so herausragende Hallenwettkämpfe 2018, die wiederum (nur) Etappen oder Überprüfungen auf einem Weg sind.