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Gründe für den Aufschwung des deutschen Frauensprint - Druckversion

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RE: IAAF World Relays Nassau - 22./23.04.2017 (Gooooold!) - icheinfachma - 02.05.2017

Naja es gibt ja schließlich immer noch eine große Anzahl an Ländern, die Dt. methodisch unterlegen sind und denen er sicher keine guten TIpps geben will. Man will schließlich gute Platzierungen weiterhin. Man darf ja niht nur von den USA ausgehen. Im Übrigen glaube ich, dass die USA noch viel besser im Sprint sein könnten, wenn ihnen der Football mit seinen lukrativen Angeboten nicht die ganzen Schnelligkeitstalente wegnehmen würde.


RE: IAAF World Relays Nassau - 22./23.04.2017 (Gooooold!) - aj_runner - 02.05.2017

[font]Die Ableitungen aus dem Interview mit Herrn Stein sind jetzt aber sehr gewagt. Wie gesagt, es gab nicht einmal im Ansatz konkrete Antworten. Das kann genauso gut in die andere Richtung interpretiert werden. Vielleicht wird ja auch gar nicht so viel Neues gewusst und man profitiert nur von Einzelteams, die – frei nach Gertrude – in der Peripherie gute Arbeit leisten?[/font][font]Wenigsten ein paar Hinweise, wo die Schwerpunkte im Training liegen bzw. wie man Schwerpunkte inzwischen verschoben hat, wären notwendig, um Herr Steins Aussagen besser einordnen zu können.[/font][font]Und es gibt nach wie vor sehr talentierte Sprinterinnen, die sehr verletzungsanfällig sind (z.B. Freese, Grompe).[/font]


RE: IAAF World Relays Nassau - 22./23.04.2017 (Gooooold!) - Gertrud - 02.05.2017

(02.05.2017, 07:06)icheinfachma schrieb: Naja es gibt ja schließlich immer noch eine große Anzahl an Ländern, die Dt. methodisch unterlegen sind und denen er sicher keine guten TIpps geben will. Man will schließlich gute Platzierungen weiterhin. Man darf ja niht nur von den USA ausgehen. Im Übrigen glaube ich, dass die USA noch viel besser im Sprint sein könnten, wenn ihnen der Football mit seinen lukrativen Angeboten nicht die ganzen Schnelligkeitstalente wegnehmen würde.

Wenn ich selbst gute Tipps haben möchte, "gehe ich nicht zu Fritzchen, sondern zm Fritz".  Wink Die Amerikaner sind seit 30 Jahren auf dem Stand, auf dem wir jetzt allmählich im Sprint sind. Es ist wirklich so. Viele Sachen lagen damals schon vor. Hansjörg hatte sie damals schon verinnerlicht. Jetzt haben natürlich die Jamaikaner mit neuen technischen Sachen aufgewartet. die man integrieren sollte. Aus einem Zeitungsbericht ging hervor, dass man hier Blake als technisches Vorbild sieht, weil er in unser Größenschema besser passt. Das kann man natürlich so machen; aber deren gesamte Methodik hat viele Neuheiten. Auch sie werden uns nicht alles auf dem Tablett servieren. Davon gehe ich ganz stark aus. Wie weit andere Dinge helfen, entzieht sich natürlich meiner Kenntnis?! 

Es wäre eben sehr schön, wenn sich aus dem Gesamtpaket deutscher Frauensprint eine Medaillengewinnerin im Einzel "herausschälen" könnte. Diesen Anspruch sollte man haben und verfolgen. Es spricht nichts dagegen, es nicht zu schaffen. Es ist eine Menge "Maloche" mit einer sehr talentierten Athletin mit der entsprechenden Mentalität angesagt. Die Talente sind offensichtlich vorhanden - auch bei unterschiedlicher Hautfarbe.

Gertrud


RE: IAAF World Relays Nassau - 22./23.04.2017 (Gooooold!) - icheinfachma - 02.05.2017

Aber wenn Fritz nichts preisgibt, kann man es ja bei Fritzchen versuchen. Wink


RE: IAAF World Relays Nassau - 22./23.04.2017 (Gooooold!) - Gertrud - 02.05.2017

(02.05.2017, 10:48)icheinfachma schrieb: Aber wenn Fritz nichts preisgibt, kann man es ja bei Fritzchen versuchen. Wink

Gespräche - gleichgültig auf welcher Ebene - führen meistens zum Nachdenken. Oft haben es die einfachen Fragen in sich.

Entscheidend ist der Fortschritt - und der ist vor allem im Frauensprint in breiter Front vorhanden. Da bin ich der Meinung, dass viele kluge Köpfe immer ein Gewinn sind. Die "zentrale Berieselung" ist aus meiner Sicht ein großer Denkfehler. Es kommt nicht auf die Richtung an, woher Kenntnisse kommen, sondern auf die Inhalte und ob sie Wirkung haben.

Gertrud


RE: IAAF World Relays Nassau - 22./23.04.2017 (Gooooold!) - Diskusmann - 02.05.2017

(02.05.2017, 07:06)icheinfachma schrieb: m Übrigen glaube ich, dass die USA noch viel besser im Sprint sein könnten, wenn ihnen der Football mit seinen lukrativen Angeboten nicht die ganzen Schnelligkeitstalente wegnehmen würde.

Als Aussage zu allgemein und stimmt so natürlich nicht, auch wenn es ohne NFL ganz sicher noch sehr viel mehr <10s-Sprinter gäbe.
https://www.youtube.com/watch?v=MtEHJL7LtY0


RE: IAAF World Relays Nassau - 22./23.04.2017 (Gooooold!) - Robb - 02.05.2017

Hat Stein denn überhaupt was mit dem Fortschritt unserer weiblichen Sprinter zu tun? Er ist erst seit 2014 für die Frauen zuständig, soweit ich weiß, trainiert er niemanden aus der aktuellen Spitze. Ich glaube, es begann mit der U20-EM 2011, mit der Goldmedaille und Europarekord der U20 Staffel Burghardt-Grompe-Pinto-Freese. Seitdem tauchen jedes Jahr neue Talente auf, aber was soll Stein damit zu tun haben, der damals nur für die Männer zuständig war?


RE: IAAF World Relays Nassau - 22./23.04.2017 (Gooooold!) - MZPTLK - 02.05.2017

Grompe und Freese sind gefühlt mehr verletzt als aktiv gewesen.
Das 'Manifest' von Buckwitz/Stein zu Neuerungen im Sprint aus 'Leistungssport' stammt von 2014.


RE: IAAF World Relays Nassau - 22./23.04.2017 (Gooooold!) - MZPTLK - 02.05.2017

(01.05.2017, 22:41)Gertrud schrieb: Der Erfolg war sicherlich sehr schön; aber man sollte doch auf dem Teppich bleiben. Anne Richter und Inge Helten liefen 1976 schon in derartige Bereichen

Richter und Helten sind als Masstab eher ungeeignet, weil 'a little help from my friends' im Spiel war.
Man braucht auch nicht soweit zurück zu schauen,
man denke nur an Paschke, Knoll und Philipp mit ihren U 22,5er Zeiten.
Die Superstaffelzeiten der aktuellen Läuferinnen resultieren vor allem daraus,
dass sie alle gute 200 rennen können und gut harmonieren.


RE: IAAF World Relays Nassau - 22./23.04.2017 (Gooooold!) - Atanvarno - 02.05.2017

Und bei Silke Knoll waren unter Spilker keine kleinen Helferlein im Spiel?
http://www.cycling4fans.de/index.php?id=5354