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RE: game changer - Gertrud - 18.10.2015

(18.10.2015, 08:11)lor-olli schrieb: Börse und Leichtathletik würde ich eher nicht vergleichen…

Es gibt teilweise vergleichbare Eigenschaften, über die man als Trainer verfügen sollte, um erfolgreich zu sein. Sicherlich gibt es hier und da Auswüchse, die nicht übernommen werden sollten.

Zitat:Wo ich zustimme: Immer die gleiche Strategie führt auch immer nur zu einem begrenzten Zeitraum zum Erfolg, weil auch andere das gleiche Ziel verfolgen und die Stellschrauben ständig verändern. Ich spreche nicht vom Betrug (Doping, das es natürlich immer gibt) sondern von wissenschaftlichen Erkenntnissen, trainingsmethodischen Anpassungen und medizinischem Fortschritt. (Nicht die Veränderung des Menschen ist gemeint, sondern die neuen Erkenntnisse wie Training genau wirkt, bis hin in die zelluläre Ebene / Genetik).

Die strategischen Mittel gleichen sich sehr, obwohl die Inhalte natürlich stark differieren. 

Zitat:Hauptsache wir behalten im Hinterkopf, dass es eines ständigen Wandels bedarf damit es vorwärts geht und interessant bleibt, die Leichtathletik befindet sich momentan nicht in der schwungvollsten Vorwärtsphase. (Natürlich nur meine persönliche Meinung, hach)

In einigen Disziplinen tut sich schon etwas; nur kann man die Erfolgsaussichten in Form von Leistungszuwachs ebenso wenig gravierend permanent vorantreiben wie die Gewinnmaximierung an der Börse mit unheilvollen Auswirkungen. Es geht in den heutigen Dimensionen wirklich nur noch um kleine Schritte, die aber unheimlich viel Kleinarbeit bedeuten. 

Gertrud


RE: game changer - MZPTLK - 18.10.2015

(18.10.2015, 08:11)lor-olli schrieb: Börse und Leichtathletik würde ich eher nicht vergleichen…
Vergleiche können der Erkenntnis dienen.
Dabei erkennt man Wassein: Gleichsein, Anderssein und auch Wiesein.


RE: game changer - lor-olli - 18.10.2015

(18.10.2015, 10:17)MZPTLK schrieb: Vergleiche können der Erkenntnis dienen.

Dieser Erkenntnis mag ich zustimmen. Meine Skepsis bezieht sich auf die Spezies der Börsen"profies" und den Umgang mit meinen Aktien Wink.  Wer sich auf dieses Anlageformat einlässt erwartet wegen des hohen Risikos große Gewinne, kalkuliert aber auch herbe Verluste ein (ich habe beide Erfahrungen …). Eine Argument welches JEDER Börsianer akzeptiert, welches aber in der LA keine Rolle spielen sollte: shit happens - carry on. Damit meine ich nicht die Unwägbarkeiten in Form von nicht absehbaren Verletzungen, sondern das bewusste In-Kauf-Nehmen höchsten Risikos, dies produziert zwangsläufig hohen Verschleiß, sogar unter den Börianern (wie viel 60jährige Broker kennt ihr?).

Ich denke Gertrud hat den entscheidenen Satz schon geschrieben:
Zitat:In einigen Disziplinen tut sich schon etwas; nur kann man die Erfolgsaussichten in Form von Leistungszuwachs ebenso wenig gravierend permanent vorantreiben wie die Gewinnmaximierung an der Börse mit unheilvollen Auswirkungen. Es geht in den heutigen Dimensionen wirklich nur noch um kleine Schritte, die aber unheimlich viel Kleinarbeit bedeuten.
Die Börse fordert Hasardeure, die LA eher die engagierten Arbeiter. Die Schritte ins Risiko müssen hier einfach doppelt abgesichert werden.

Übrigens zeigen neurologische Untersuchungen, das die Hirne von erfolgreichen, langjährigen Brokern eine auffällige Ähnlichkeit mit dem bekannter Psychopathen haben (MRT-Hirnscans).  Bei Martin Shkreli bräuchte man wohl nicht mal ein MRT Wink Stichwort Daraprim


RE: game changer - Gertrud - 18.10.2015

(18.10.2015, 10:17)MZPTLK schrieb:
(18.10.2015, 08:11)lor-olli schrieb: Börse und Leichtathletik würde ich eher nicht vergleichen…
Vergleiche können der Erkenntnis dienen.
Dabei erkennt man Wassein: Gleichsein, Anderssein und auch Wiesein.

Mich interessieren immer andere Sichtweisen, die Anregungen oder auch Korrekturen auslösen. 

Gertrud