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73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - Druckversion

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RE: 73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - mark1967 - 28.02.2026

Ist es eigentlich in dieser Halle unmöglich, eine Kamera so zu installieren, dass man den Zieleinlauf auch einigermaßen sinnvoll abbildet?


RE: 73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - Atanvarno - 28.02.2026

In der Formulierung von Delta natürlich unangemessen, aber dass man mit 1,91m schon deutsche Meisterin im Hochsprung ist, ist doch eher traurig.


RE: 73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - markus-jonda@gmx.de - 28.02.2026

(28.02.2026, 13:12)longbottom schrieb: Johanna Martin 51,92 PB  Thumb_up

Ja wirklich sehr gut. Und das sah so aus als wäre bei stärkerer Konkurrenz im Endlauf sogar ein bißchen mehr drin. Was ist nochmal die Norm für die Hallen-WM?


RE: 73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - trackwatchnds - 28.02.2026

(28.02.2026, 13:21)Atanvarno schrieb: In der Formulierung von Delta natürlich unangemessen, aber dass man mit 1,91m schon deutsche Meisterin im Hochsprung ist, ist doch eher traurig.

Das ist aus meiner Sicht leider aber vor allem in der fehlenden Breite begründet. Im Normalfall machen Honsel und Onnen jeden Titel nur unter sich aus, wenn dann eine der beiden nicht anwesend sein sollte, dann wird es schon recht einsam an der Spitze und die notwendige Spannung im Zweikampf geht verloren. 
Hinzu kommt noch, dass sie im Normalfall recht lang auf ihre Einstiegshöhen warten müssen, da das halbe Feld bei 1.65 m einsteigt. Ab ca. 1.85 m lichtet sich das Feld schlagartig, sodass sie dann nur noch gegen sich alleine springen. Schwierige Bedingungen für Höchstleistungen.


RE: 73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - S_J - 28.02.2026

(28.02.2026, 12:23)trackwatchnds schrieb:
(28.02.2026, 12:15)Delta schrieb: Jedesmal wenn ich in der Resultatsliste auf die Meisterschaftsrekorde schaue wird es mir fast schlecht.

Gestern in der Kugel Claudia Losch mit20.75 vor Ewigkeiten. Heute Hochsprung Heike Henkel mit 2.07 ist auch schon ewig her.

Da wären alle schon super happy wenn jemand 1.95 schafft.

Mir geht es da ganz ähnlich. Jedesmal, wenn ich einen deiner Beiträge sehe, wird es mir fast schlecht. 
Da wären ebenfalls viele super happy, wenn man das nicht lesen müsste.

Wenn ihr ihn nicht ständig zitieren würdet, bliebe es zumindest denjenigen erspart, die die Ignorieren Funktion nutzen  Big Grin


RE: 73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - markus-jonda@gmx.de - 28.02.2026

Die Kommentatoren stellen viele richtige Fragen.

Warum findet das Dreispringen der Frauen und der Stabhochsprung der Männer parallel statt? (Platzprobleme)


RE: 73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - Gertrud - 28.02.2026

Das kann man auch auf andere Disziplinen ausdehnen. Steffi Storp stieß damals zehnmal zwischen 19,28m und 19,72m und hat sich nicht damit für die OS qualifiziert. Die Leistung entstand sogar ohne Kreatinmonohydrat, was ein Nachfolgetrainer damals mal sehr erstaunt erwähnt hat.  Wink Ansonsten hinkt der Vergleich im Wurfbereich damals - heute oft.

Im Hochsprung muss man sich die Frage stellen, warum sehr gute Nachwuchsathletinnen nicht konstant in höhere Bereiche kommen und natürlich dabei gesund bleiben. 

Der DLV sollte die Disziplinen nach bestimmten Kriterien abklopfen und die Trainerqualität hart beurteilen. Da liegt aus meiner Sicht einiges im Argen.

Gertrud


RE: 73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - Reichtathletik - 28.02.2026

(28.02.2026, 13:33)trackwatchnds schrieb:
(28.02.2026, 13:21)Atanvarno schrieb: In der Formulierung von Delta natürlich unangemessen, aber dass man mit 1,91m schon deutsche Meisterin im Hochsprung ist, ist doch eher traurig.

Das ist aus meiner Sicht leider aber vor allem in der fehlenden Breite begründet. Im Normalfall machen Honsel und Onnen jeden Titel nur unter sich aus, wenn dann eine der beiden nicht anwesend sein sollte, dann wird es schon recht einsam an der Spitze und die notwendige Spannung im Zweikampf geht verloren. 
Hinzu kommt noch, dass sie im Normalfall recht lang auf ihre Einstiegshöhen warten müssen, da das halbe Feld bei 1.65 m einsteigt. Ab ca. 1.85 m lichtet sich das Feld schlagartig, sodass sie dann nur noch gegen sich alleine springen. Schwierige Bedingungen für Höchstleistungen.

Der Hochsprung hat seit Jahren ein Breite-Problem. Schau auf die Jugend. In manchen Jahren – da auch ohne Teilnehmerlimits – sind selbst da nur eine Hand voll Athleten aus noch weniger Vereinen. Dafür gibt es viele Gründe, einer ist, dass Hochsprung mittlerweile auch nicht mehr überall ganz einfach möglich ist (mit etwas Geschick kann man dennoch viel tun aber dann muss man es auch wollen). Wir müssen die LA dringend wieder mehr in die Fläche bekommen.
Gleichzeitig haben wir aber auch wieder einige Athleten wo die Entwicklung leider nicht wie gewünscht weiter geht nach der Jugend.


RE: 73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - S_J - 28.02.2026

(28.02.2026, 14:11)Reichtathletik schrieb:
(28.02.2026, 13:33)trackwatchnds schrieb:
(28.02.2026, 13:21)Atanvarno schrieb: In der Formulierung von Delta natürlich unangemessen, aber dass man mit 1,91m schon deutsche Meisterin im Hochsprung ist, ist doch eher traurig.

Das ist aus meiner Sicht leider aber vor allem in der fehlenden Breite begründet. Im Normalfall machen Honsel und Onnen jeden Titel nur unter sich aus, wenn dann eine der beiden nicht anwesend sein sollte, dann wird es schon recht einsam an der Spitze und die notwendige Spannung im Zweikampf geht verloren. 
Hinzu kommt noch, dass sie im Normalfall recht lang auf ihre Einstiegshöhen warten müssen, da das halbe Feld bei 1.65 m einsteigt. Ab ca. 1.85 m lichtet sich das Feld schlagartig, sodass sie dann nur noch gegen sich alleine springen. Schwierige Bedingungen für Höchstleistungen.

Der Hochsprung hat seit Jahren ein Breite-Problem. Schau auf die Jugend. In manchen Jahren – da auch ohne Teilnehmerlimits – sind selbst da nur eine Hand voll Athleten aus noch weniger Vereinen. Dafür gibt es viele Gründe, einer ist, dass Hochsprung mittlerweile auch nicht mehr überall ganz einfach möglich ist (mit etwas Geschick kann man dennoch viel tun aber dann muss man es auch wollen). Wir müssen die LA dringend wieder mehr in die Fläche bekommen.
Gleichzeitig haben wir aber auch wieder einige Athleten wo die Entwicklung leider nicht wie gewünscht weiter geht nach der Jugend.

Die Grundlagen sind ja eigentlich überall möglich. Und wenn ich mich auf Landesmeisterschaften umschaue, fehlt es vielen gerade an den notwendigen Basics um überhaupt sinnvoll abzuspringen, da wohl nur Lattenüberquerung geübt wird... 

Und wenn man nicht übt, abzuspringen, limitiert man nicht nur seine Leistungsentwicklung, sondern produziert auch viel Analysematerial für Gertrud  Wink 

Mich wundert es nicht, dass es an der deutschen Spitze mittlerweile so spärlich aussieht...


RE: 73. Deutsche Hallenmeisterschaften - Dortmund, 27.2-01.03.2026 (Ogunleye 20,37 Meter) - markus-jonda@gmx.de - 28.02.2026

Also ganz ehrlich, der letzte Sprung von Kira Wittmann lag deutlich näher an den 14 Metern als an den dann vermessenen 13,79. Auch wenn die Kameraposition vielleicht nicht ganz optimal ist. Angry