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Diamond League 2017 - Rom, 08.06.2017 (Klosterhalfen 3:59,30, Röhler 90,06) - Druckversion

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RE: Diamond League 2017 - Rom, 08.06.2017 (Klosterhalfen 3:59,30, Röhler 90,06) - Robb - 09.06.2017

Bei vier der fünf Dreisprung-WR gabs es perfekten 2.0 Wind, sicher reiner Zufall. Cool
Bei Beamons 8.90 auch, Mexico City ist halt bekannt für stabile Weltrekord-Winde.
Allerdings ist das nebensächlich, ich wollte in erster Linie verdeutlichen, was für ein Spektakel die Sprung/Wurf-Wettbewerbe sein können, da kann kein Laufwettbewerb mithalten.


RE: Diamond League 2017 - Rom, 08.06.2017 (Klosterhalfen 3:59,30, Röhler 90,06) - Robb - 09.06.2017

(09.06.2017, 15:43)gera schrieb: was mich bei den deutschen Sprinterinnen etwas irrietiert, ist , dass sie ihre besten Zeiten meist im Anschluß an ein Trainigslager erzielen, also am Saisonanfang, dann geht es bergab.
Täusche ich mich da und wenn nein, woran liegt das ?

Du mußt die Umstände mit einbeziehen. Haase und Mayer wären letztes Jahr in Mannheim im August PBs gelaufen, hatten aber zu starken Rückenwind. Mayer wäre auch bei den DM PB gelaufen, aber da war starker Gegenwind. Deshalb stehen für beide Zeiten aus dem Mai in der Bestenliste, obwohl sie später subjektiv schneller waren.


RE: Diamond League 2017 - Rom, 08.06.2017 (Klosterhalfen 3:59,30, Röhler 90,06) - said88 - 09.06.2017

(09.06.2017, 15:56)Robb schrieb: Bei vier der fünf Dreisprung-WR gabs es perfekten 2.0 Wind, sicher reiner Zufall. Cool
Bei Beamons 8.90 auch, Mexico City ist halt bekannt für stabile Weltrekord-Winde.
Allerdings ist das nebensächlich, ich wollte in erster Linie verdeutlichen, was für ein Spektakel die Sprung/Wurf-Wettbewerbe sein können, da kann kein Laufwettbewerb mithalten.


Reiner Zufall, denke ich auch!

Auch dass bei 167 Diskuswürfen über 70 Meter 4 mal genau die 70 Meter getroffen wurden. Oder dass Petra Felke auch ganz genau 80 Meter geworfen hat (wobei ich mir auch schwer vorstellen kann dass die da das Maßband nicht straff gezogen haben - andererseits, Giavanni Evangelisti...).

Wer den Weitsprungwettbewerb der WM '91 noch genau im Kopf hat (einige der älteren wie ich (?) vielleicht...) der weiß: das hätte sich kein Drehbuchautor ausdenken können. Im Ernst. Beamons Fabelrekord. Lewis' Superweiten en masse. Seine Siegesserie über 10 1/2 Jahre. Das Aufkommen von Powell. Die zuletzt nur noch haarscharfen Siege von Lewis über Powell. Lewis' neuer 100m WR. Lewis 8,91m mit Wind. Powells (fast) 9 Meter Satz (haarscharf übertreten)...  Dann die 8,95m. Dann noch zweimal Lewis dicht dran (mit Gegenwind!). Hätte sich das jemand ausgedacht, hätte man ihn wohl nicht ernst genommen.
Kam damals auch sehr gut rüber im ZDF mit Bernd Heller und Carol Lewis am Mikro. Eine Jahrhundertsternstunde der LA.


RE: Diamond League 2017 - Rom, 08.06.2017 (Klosterhalfen 3:59,30, Röhler 90,06) - dominikk85 - 09.06.2017

(09.06.2017, 15:56)Robb schrieb: Bei vier der fünf Dreisprung-WR gabs es perfekten 2.0 Wind, sicher reiner Zufall. Cool
Bei Beamons 8.90 auch, Mexico City ist halt bekannt für stabile Weltrekord-Winde.
Allerdings ist das nebensächlich, ich wollte in erster Linie verdeutlichen, was für ein Spektakel die Sprung/Wurf-Wettbewerbe sein können, da kann kein Laufwettbewerb mithalten.

Der Vorteil vom lauf ist halt neben der zeitlichen überschaubarkeit, dass das ergebnis sehr gut visualisiert wird, wer als erstes über die Ziellinie läuft hat gewonnen.

Da gibt es zwar inzwischen Möglichkeiten der Visualisierung bei der Technik mittels virtueller linien, aber es ist doch zeitlich nicht so kondensiert.

Durch die pausen dazwischen hat man einfach nicht dieses super direkte Duell und zwischen den versuchen flaut die Spannung immer wieder ab.

Ich mag technische Wettbewerbe, aber für das Fernsehen sind die Läufe einfach idealer, insbesondere natürlich die sprints.