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Netzfundstücke - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Netzfundstücke (/showthread.php?tid=2839) Seiten:
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RE: Netzfundstücke - muffman - 08.01.2026 Es gibt genug Talente in der LA, die es nie nach (ganz) oben geschafft haben, obwohl das Potential vorhanden wäre. Nicht als Talent erkannt, falscher Trainer/falsche Trainerin, etc. Privates Umfeld usw. lasse ich bewusst weg, weil das auch im Fußball eine Rolle spielen kann. Ansonsten hat mariusfast eigentlich schon alles gesagt. Im Fußball ist die Förderung durch die Akademien bzw. Nachwuchszentren der großen Vereine jedenfalls deutlich besser und professioneller als in der LA. RE: Netzfundstücke - Delta - 08.01.2026 Ja Fussball und LA bei den Leistungstenren zu vergleichen ist komplett irre. z.b Werder Bremen zahlt rund 25 Mio für ein neues Nachwuchszentrum und dass dürfte um einen Faktor 3 tiefer sein als Arsenal, Barca, Real oder der Portugiesischen Spitze. RE: Netzfundstücke - Notalp - 09.01.2026 (08.01.2026, 19:52)Delta schrieb: Ja Fussball und LA bei den Leistungstenren zu vergleichen ist komplett irre. Nur mal so am Rande bemerkt: Jede Ausbildung im Sport zielt auf die Verbesserung des Könnens. Warum also redet man nicht vom Können?! Hier liegt eine wesentliche Gemeinsamkeit - was freilich den Blick auch auf ‘Sports about failure’ lenkt. Und zwar als eine weitere Gemeinsamkeit der Sportarten. Im Fußball sind die Fehlerquoten trotz erreichter Könnerschaft wahrscheinlich häufiger, aber v.a. offenkundiger. Sie springen dem Zuschauer ständig ins Auge. Bei einer Kugestoßerin kann nur ein Experte erkennen, warum sie statt der ‘erwartbaren’ 20,20m nur auf 19,20m kommt. Leistungssportlich gesehen geht es in beiden Fällen jedoch darum, das ‘Versagen’ als Herausforderung für Lernprozesse zu sehen. Sportanthropologisch liegt die Gemeinsamkeit darin, dass sich der Mensch im Sport trotz größtem Können dennoch als begrenztes Wesen präsentiert. Nur dort, wo Fehler und ‘Versagen’ als unausrottbar erkannt sind, kann die Nähe zu einer ‘vollendeten Bewegung’ zum Staunen führen. Wer dafür keinen Sinn hat, sollte generell dem Sport fern bleiben und sich stattdessen an der Perfektion und Sicherheit erfreuen, mit der es beim Betätigen eines Lichtschalters hell im Zimmer wird... RE: Netzfundstücke - dominikk85 - 09.01.2026 (08.01.2026, 16:38)mariusfast schrieb:(07.01.2026, 15:51)Diak schrieb:Vergleiche mal allein die Spielgeschwindigkeit von vor 25 J. mit heute.(06.01.2026, 22:55)Reichtathletik schrieb: Fußball auf der Ebene die du beschreibst ist kein klassischer Leistungssport sondern Unterhaltungsbranche. Es geht auch nicht zwingend darum besser zu werden, sondern in ein System zu passen. Das kann sich auch nach Trainern etc. ändern. Das ist ja nicht vergleichbar mit z.B. Weitsprung. Natürlich ist profi Fußball hochleistungssport. Allerdings ist Fußball natürlich eine mischkalkulation aus Athletik, skill am ball und spielintelligenz. Fußballer sind also quasi mehrkämpfer und deshalb können sie gar nicht in einer athletischen Fähigkeit absolut top sein. Das ist ja in der leichtathletik auch nicht anders, ein zehnkämpfer ist über 100m auch nur die Nummer 1000 in der welt und trotzdem ist er ein spitzenathlet. |