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Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt (/showthread.php?tid=6242) |
RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - menarfin - 29.08.2025 (29.08.2025, 16:41)Reichtathletik schrieb: Eine "Kleiderordnung" sehe ich auch nicht, wenn dann maximal bisweilen fragwürdige Designs einiger Ausrüster, die aber wie richtig beschrieben ja zumindest auch immer mehrere Varianten zur Auswahl stellen.Ich verstehe da wirklich nicht wo das Problem dabei liegt? Wenn die Mädels das nicht wollen wissen sie das doch vorher und können sich für ein normales Trikot entscheiden? Ich weiss nicht genau wie die Vorschriften da sind, aber da kann man doch dann sogar ein neutrales T-Shirt drunter tragen oder nicht? Also ist es doch die Entscheidung der Mädels so an den Start zu gehen und eventuell noch eine Weile so rumzustehen. RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - TranceNation 2k14 - 29.08.2025 Ich glaube es wird Zeit, dass die WM anfängt RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Reichtathletik - 29.08.2025 Es wollen vielleicht einige anders laufen als einstehen, darum geht es. Und darum dass es Leute vorschreiben, deren Jobtitel etwas wie "Eventpräsentation" lautet, die Sportler aber gerne als Sportler, Teilnehmer und Mensch behandelt werden wollen, nicht als Präsentationsfläche RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - menarfin - 30.08.2025 (29.08.2025, 19:26)Reichtathletik schrieb: Es wollen vielleicht einige anders laufen als einstehen, darum geht es. Und darum dass es Leute vorschreiben, deren Jobtitel etwas wie "Eventpräsentation" lautet, die Sportler aber gerne als Sportler, Teilnehmer und Mensch behandelt werden wollen, nicht als Präsentationsfläche Und das hältst du für eine Form von sexualisierter Gewalt? Wie schon erwähnt: Ich finde irgendwie den Zusammenhang nicht. RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Reichtathletik - 31.08.2025 (30.08.2025, 09:47)menarfin schrieb:(29.08.2025, 19:26)Reichtathletik schrieb: Es wollen vielleicht einige anders laufen als einstehen, darum geht es. Und darum dass es Leute vorschreiben, deren Jobtitel etwas wie "Eventpräsentation" lautet, die Sportler aber gerne als Sportler, Teilnehmer und Mensch behandelt werden wollen, nicht als Präsentationsfläche Ich sage nicht dass es Gewalt ist, ich sage dass dies ein Zeichen dafür ist, dass ein Kulturwandel wichtiger ist als 100 Seiten Papier, wenn diese dann doch nicht erst genommen werden. Man schaue sich nur diese Diskussion hier im Verlauf an. RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - dominikk85 - 31.08.2025 Es ist leider oft so das solche Maßnahmen mehr für die außenwirkung und rechtliche Absicherung gemacht werden, niemand möchte ins Wespennest stechen. Natürlich möchte man keine Trainer die AUA schlagen oder vergewaltigten, aber ich glaube so grenzfälle will der Verband oft auch einfach nicht wissen, gerade wenn es sich um erfolgreiche Trainer und "nur" verbalen Missbrauch (streng dich an du schlappschwanz, du bist zu fett, heul nicht rum wegen der kleinen verletzung...) geht. Gerade die Aufforderung zum abnehmen und trotz Schmerzen weiter zu trainieren haben ja zum Beispiel die deutschen turnierinnen bei einigen Trainern berichtet und das sind halt Grauzonen die nicht so eindeutig strafbar sind wie körperliche Gewalt. RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Reichtathletik - 31.08.2025 Grauzone sind ja auch Beziehungen oder Affären unter Volljährigen. Da brauchst du eigentlich auch Regeln. Sind Paare in Trainingslagern oder bei Meisterschaften zum Beispiel zusammen untergebracht? Wenn ja, schwierig. Wenn nein, irgendwo auch albern. Wie ist das mit Blick auf Nominierungen für Kader, Staffeln, Meisterschaften. Darf der Partner da mitreden? Wenn nein, wie stellt man sicher dass Trainer untereinander nicht über Partner reden, aber gleichzeitig ja mit den Heimtrainer gesprochen werden muss?!? Ist Transparenz wichtiger (auch gegenüber anderen Athleten) oder wiegt das Recht auf Privatsphäre mehr?! Da wirst du nie perfekte Lösungen finden. Aber die Elefanten sind nunmal im Raum. Und das ist ja kein Leichtathletik-Spezfisches Ding. Wir sind da im Sport generell noch sehr unvollständig aufgestellt und es muss allen klar sein, dass alles, was für Augen verdrehen sorgt letztlich auch immer ein Tropfen in Richtung "ne, ich möchte nicht dass mein Kind Leistungssport macht" oder "Olympia dient nur den Interessen einiger korrupter Leute " ist RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - dominikk85 - 31.08.2025 Beziehungen mit Erwachsenen Athleten kann man ja auch schlecht verbieten solange der athlet es freiwillig macht und sich nicht belästigt fühlt. Ich würde einem Trainer auch raten sich nicht an Athleten "ranzumachen" weil es leicht als Belästigung aus einer machtposition erscheinen kann, aber wenn es sich halt entwickelt und keiner was dagegen hat kann man es imo schlecht verbieten. Es ist aber natürlich trotzdem heikel, es könnten Vorwürfe von Bevorzugung kommen und im Falle einer Trennung auch das gegenteil, daher würde ich schon raten es zumindest nicht auf solche Beziehungen anzulegen, aber wenn es doch passiert und beide damit einverstanden sind kann man es schlecht verbieten. RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Reichtathletik - 31.08.2025 Natürlich kann man es nicht verbieten. Es gibt aber durchaus Jobs, in denen Beziehungen am Arbeitsplatz beispielsweise Anzeigepflichtig ggü. den Arbeitgeber sind und/oder zur Folge haben, dass man einen anderen Aufgabenbereich zugeteilt bekommt. RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - runner5000 - 31.08.2025 (31.08.2025, 21:19)Reichtathletik schrieb: Natürlich kann man es nicht verbieten. Es gibt aber durchaus Jobs, in denen Beziehungen am Arbeitsplatz beispielsweise Anzeigepflichtig ggü. den Arbeitgeber sind und/oder zur Folge haben, dass man einen anderen Aufgabenbereich zugeteilt bekommt. In Amerika ist man ziemlich rigoros, was das Thema Liebe am Arbeitsplatz angeht, wie gerade die ganze Welt gesehen hat. Weiß jemand, ob das bei Trainer/Athletenbeziehungen dort auch so ist? |