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Laufsaison 2025 - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Laufsaison 2025 (/showthread.php?tid=6030) Seiten:
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RE: Laufsaison 2025 - mariusfast - 01.01.2026 (01.01.2026, 13:54)Küstenkrebs schrieb:(31.12.2025, 20:24)Leipziger schrieb: Dass Krause so weit hinter Mikitenko einläuft und generell die Zeit (Strecke ist langsam, ja, aber mehr als 30 s verliert man garantiert nicht) zeigen einmal mehr, dass das mit einem hochklassigen Marathon nichts werden kann. Sie hat ja in den 3,5 Wochen nicht nichts gemacht und bis dahin sogar sehr viel trainiert. Auf 5k ist sie bereits deutlich schwächer als auf 1500/3000 und dieser Trend setzt sich ja nach oben hin eher fort. Grundsätzlich sind ja sowohl Krause als auch Gürth bekannt dafür, dass sie im Laufe der Saison oder in der Vorbereitung nicht ansatzweise die Wettkampfleistung erbringen wie dann am Höhepunkt. Krause meinte auch mal, dass sie aufgehört habe sich mit den anderen Konkurrentinnen zu vergleichen . Weil diese würden im Training, insbesondere in den Tempoläufen ohne Hindernisse, ein komplett anderes Niveau haben. Sie nannte damals eine afrikanische Läuferin, die Krause in Iten beobachte und dann 2019 trotzdem hinter Krause landete. Dies kann aber auch darauf hindeuten, dass Krause und Gürth einfach nicht das Flachstreckenpotential über 3000 M haben, wie andere aus der Weltspitze. Sie gleichen es möglicherweise mit anderen Eigenschaften wieder aus. RE: Laufsaison 2025 - mariusfast - 03.01.2026 (01.01.2026, 11:11)etobitobs schrieb: Offenbar ist Gesa Krause das Rennen in Trier sehr konservativ angegangen. Bei km 4 noch mit Olivia Gürth und Luise Brzoska in einer Gruppe. Auf dem letzten Kilometer war sie 5 Sekunden schneller als Rooms und Maatoug und 7 Sekunden schneller als Mikitenko.Ich meine das war doch auch schon immer die Stärke von Krause, dass sie eine unglaublich schnelle letzte Runde abliefern und tief gehen konnte, auch in schnellen Rennen. Unabhängig von Krause: Ich denke für die Langstrecken heißt eine schnelle letzte Runde von 66 aber auch, dass bspw. bei einer 3000 m Hindernis PB von 9:0x nicht 72 die Durchschnittspace war, die sich noch angenehm angefühlt hat, sondern wesentlich langsamer. Das ist denke ich schon nicht so gut für die Langstrecke. Eine niedrige Schwelle ist logischerweise besser. RE: Laufsaison 2025 - Leipziger - 03.01.2026 Saisonsteuerung spielt da eine untergeordnete Rolle. Sie lebt einfach davon, dass es eine Hindernis-Strecke gibt. Ohne Hindernisse wäre sie niemals in einem WM-Finale gewesen. RE: Laufsaison 2025 - S_J - 03.01.2026 Die Aussage könnte man auch über fast jede andere beliebige Disziplin machen.
RE: Laufsaison 2025 - Straßenläufer - 04.01.2026 Sidefact / Funfact (?): Smilla Kolbe (amtierende Deutsche Meisterin 800m) gewinnt gestern bei der 45. Rodgauer Winterlaufserie - Januar 2026 die 10km der Frauen auf teilweise rutschigem Geläuf in 37:45. Zur Einordnung der Bedingungen: Bei den Männern gewinnt der australische Hesse Sam Blake gestern im Alleingang in 31:45. Vor 2 Monaten hat er bei besten Bedingungen dieselbe Strecke ebenfalls im Alleingang in 30:46 absolviert. Smilla Kolbe wollte sich gestern sicherlich nicht verletzen. RE: Laufsaison 2025 - aj_runner - 04.01.2026 (03.01.2026, 23:10)Leipziger schrieb: Saisonsteuerung spielt da eine untergeordnete Rolle. Sie lebt einfach davon, dass es eine Hindernis-Strecke gibt. Ohne Hindernisse wäre sie niemals in einem WM-Finale gewesen. Natürlich lebt / profitiert sie davon, dass es eine Hindernisstrecke gibt - wie fast alle Hindernisläufer. Das braucht man deshalb nicht abwerten. Wenn die Hindernisse der leichtere Weg wäre, warum machen das nicht viel mehr? RE: Laufsaison 2025 - mariusfast - 04.01.2026 (04.01.2026, 10:40)aj_runner schrieb:+1(03.01.2026, 23:10)Leipziger schrieb: Saisonsteuerung spielt da eine untergeordnete Rolle. Sie lebt einfach davon, dass es eine Hindernis-Strecke gibt. Ohne Hindernisse wäre sie niemals in einem WM-Finale gewesen. Gibt eine Geschichte von Tortell (und bestimmt von weiteren mit einem großem Mund), der in der Jugend einfach mal so die U-20 WM Norm angreifen wollte als damals guter 1500 & 3000 Meter Läufer. Ergebnis war weit über 10 Minuten Und Tortell war auch schon damals bekannt für seine gute Sprungkraft. Im Cross ist und war er auch schon immer kein Schlechter. Also man kanns nicht immer erklären. Der Vorgänger von Thorwirth im Auslaufenpodcast S. Reinwand war auch immer jemand, der die Leistung einer reinen Laufstrecke weltweit höher anerkannt hat (2019 Koko vs. Krause). Koko ist auch die einzige DLV Athletin, die noch auf anderen Laufstrecken in der Weltspitze mithalten könnte von 1500 - Marathon, bzw. zumindest das Potential gehabt hätte. Dennoch muss man konstatieren, dass Kokos Karriere bisher nichts war im Vergleich zu Krauses. Krause verpasste nur ein WM Finale 2023 und das aufgr. ihrer Schwangerschaft. Ansonsten nur Top Platzierungen von 2011 (mit 19 J.!) bis 2025 ( mit 33 J.!). Und es gab über die Hindernisse eine sehr krasse Entwicklung seit 2011 und Krause ging sie mit! RE: Laufsaison 2025 - Atanvarno - 04.01.2026 Die Diskussion ist fast so alt wie das Forum Gesa Felicitas Krause überbewertet? Falls jemand nach Lektüre der 16 Seiten noch etwas Neues einzubringen hat, möge er das bitte im verlinkten Thread tun. |