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Laufsaison 2025 - Druckversion

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RE: Laufsaison 2025 - tobitobs - 01.01.2026

Die Sieger beim Silvesterlauf in Erfurt über 10km:

Robert Farken 29:59
Helena Danae Manzke ( Jg 2007 ) 36:08

https://www.erfurtersilvesterlauf.de/ergebnisse


RE: Laufsaison 2025 - tobitobs - 01.01.2026

Offenbar ist Gesa Krause das Rennen in Trier sehr konservativ angegangen. Bei km 4 noch mit Olivia Gürth und Luise Brzoska in einer Gruppe. Auf dem letzten Kilometer war sie 5 Sekunden schneller als Rooms und Maatoug und 7 Sekunden schneller als Mikitenko.


RE: Laufsaison 2025 - mariusfast - 01.01.2026

Hat Gesa schon gesagt wie sie die nächste Saison gestalten möchte?

Also so wie letztes Jahr mit Fokus im Frühjahr auf 10 KM/ Halbmarathon?


RE: Laufsaison 2025 - mariusfast - 01.01.2026

(01.01.2026, 10:29)Oliver schrieb:
(31.12.2025, 20:24)Leipziger schrieb: Dass Krause so weit hinter Mikitenko einläuft und generell die Zeit (Strecke ist langsam, ja, aber mehr als 30 s verliert man garantiert nicht) zeigen einmal mehr, dass das mit einem hochklassigen Marathon nichts werden kann. Sie hat ja in den 3,5 Wochen nicht nichts gemacht und bis dahin sogar sehr viel trainiert. Auf 5k ist sie bereits deutlich schwächer als auf 1500/3000 und dieser Trend setzt sich ja nach oben hin eher fort.

Ein gutes neues Jahr euch allen!

Zur Diskussion um Gesa Krause und ihren Auftritt in Trier: Die Vergangenheit hat uns oft gelehrt, dass man Gesa nie vorschnell abschreiben sollte. Sie wurde schon mehrfach öffentlich „beerdigt“ – nur um wenig später mit einer Weltklasseleistung zurückzukommen. Ihre mentale Stärke und ihr Timing sind nicht zu unterschätzen.

Nach dem missglückten Marathondebüt hat sie sich bewusst eine Auszeit gegönnt, inklusive Badeurlaub mit der Familie. Danach lag der Fokus eher auf Weihnachtsvorbereitungen als auf strukturiertem Training. Natürlich wird sie sich bewegt haben, aber eine wettkampfspezifische Vorbereitung sieht anders aus. Dass sie in Trier überhaupt gestartet ist, dürfte eher mit vertraglichen Verpflichtungen zusammenhängen als mit sportlichen Ambitionen.
Sie hat es bisher über die Hindernisse gezeigt. Ich denke es wird ihr für den Marathon nicht schaden, wenn sie über 5000 M und 10 KM noch etwas besser wird.


RE: Laufsaison 2025 - mariusfast - 01.01.2026

Silvesterlauf Peuerbach

Ergebnisse Silvesterlauf Peuerbach 2025: Ranglisten, Fotos & Highlights

Florian Bremm konnte zum dritten Mal in 19:09 Min. gewinnen. Allerdings war seine Siegerzeit  letztes Jahr deutlich schneller mit 18:45. 


Bei den Frauen gewann Mismas vor Biwott und Burkard (15:46 - 49).

Edit: Starke Leistungen von Robin Müller mit Platz 3 in 19:19 und Platz 4 für Niklas Buchholz in 19:22 (bezogen darauf, dass er lange nur alternativ trainieren konnte)


RE: Laufsaison 2025 - S_J - 01.01.2026

Ganz so schlimm waren die Bedingungen aber auch nicht, dass er gleich 10 Minuten langsamer war  Wink


RE: Laufsaison 2025 - Küstenkrebs - 01.01.2026

(31.12.2025, 20:24)Leipziger schrieb: Dass Krause so weit hinter Mikitenko einläuft und generell die Zeit (Strecke ist langsam, ja, aber mehr als 30 s verliert man garantiert nicht) zeigen einmal mehr, dass das mit einem hochklassigen Marathon nichts werden kann. Sie hat ja in den 3,5 Wochen nicht nichts gemacht und bis dahin sogar sehr viel trainiert. Auf 5k ist sie bereits deutlich schwächer als auf 1500/3000 und dieser Trend setzt sich ja nach oben hin eher fort.

Krauses Zeit ist bereits eingeordnet worden. Hinzufügen möchte ich, dass sie gerade in Trier regelmäßig für sie schwache Zeiten anbietet. Eher interessant finde ich, dass Gürth deutlich dahinter ins Ziel gekommen ist. Die was glaube ich in ernsthafter Vorbereitung für 2026.

Und sonst? Eine Mini-Revanche von Fitwi gegen Petros. Allgemein geht das Jahr 2025 aber eindeutig an Petros.


RE: Laufsaison 2025 - Oliver - 01.01.2026

(01.01.2026, 12:06)mariusfast schrieb: Sie hat es bisher über die Hindernisse gezeigt. Ich denke es wird ihr für den Marathon nicht schaden, wenn sie über 5000 M und 10 KM noch etwas besser wird.
Die hier so hoch gelobte Esther Pfeiffer war letztes Jahr über 10 km gerade einmal eine Sekunde pro Kilometer schneller als Gesa. Wenn man sich die Zeiten der meisten deutschen Marathonspezialistinnen im letzen Jahr über den Halbmarathon anschaut, lagen viele sogar hinter Gesa. Für mich spricht das schon dafür, dass sie die notwendige Grundschnelligkeit auf den Unterdistanzen längst mitbringt.


RE: Laufsaison 2025 - aj_runner - 01.01.2026

(01.01.2026, 14:09)Oliver schrieb:
(01.01.2026, 12:06)mariusfast schrieb: Sie hat es bisher über die Hindernisse gezeigt. Ich denke es wird ihr für den Marathon nicht schaden, wenn sie über 5000 M und 10 KM noch etwas besser wird.
Die hier so hoch gelobte Esther Pfeiffer war letztes Jahr über 10 km gerade einmal eine Sekunde pro Kilometer schneller als Gesa. Wenn man sich die Zeiten der meisten deutschen Marathonspezialistinnen im letzen Jahr über den Halbmarathon anschaut, lagen viele sogar hinter Gesa. Für mich spricht das schon dafür, dass sie die notwendige Grundschnelligkeit auf den Unterdistanzen längst mitbringt.

Esther wird bei ihrem Marathondebüt, wenn die Bedingungen stimmen, irgendwo um 2:22 laufen oder schneller. Da erübrigt sich jeglicher Quervergleich. 
Den Quervergleich zu Amanal finde ich dagegen interessanter. Seine Trier-Tempo auf den Marathon hochgerechnet war 5,8 % schneller als in Valencia. Rechnet man die Zeit bei Gesa hoch, kommt sie nur auf eine 2:25 hoch. Da Gesa sicherlich deutlich grundschneller und weniger ausgereizt in der Ausdauer ist als Amanal, wird dieser Faktor in der Realität höher sein. Das trifft dann in etwa ihre Erwartungen von 2:28 bis 2:30 aus Valencia.
Wenn Sie nicht zu 100 % auf den Marathon setzt, glaube ich nicht, dass sie da mehr als 2 bis 3 Minuten drauflegen kann. Dann müsste sich aber für 1, 2 Jahre auf den Bundeskaderstatus verzichten. Ob sie das machen wird?


RE: Laufsaison 2025 - mariusfast - 01.01.2026

(01.01.2026, 14:09)Oliver schrieb:
(01.01.2026, 12:06)mariusfast schrieb: Sie hat es bisher über die Hindernisse gezeigt. Ich denke es wird ihr für den Marathon nicht schaden, wenn sie über 5000 M und 10 KM noch etwas besser wird.
Die hier so hoch gelobte Esther Pfeiffer war letztes Jahr über 10 km gerade einmal eine Sekunde pro Kilometer schneller als Gesa. Wenn man sich die Zeiten der meisten deutschen Marathonspezialistinnen im letzen Jahr über den Halbmarathon anschaut, lagen viele sogar hinter Gesa. Für mich spricht das schon dafür, dass sie die notwendige Grundschnelligkeit auf den Unterdistanzen längst mitbringt.
Natürlich ist es schon möglich damit 2:22 zu laufen. Siehe Königstein (Königstein kann auch ihrer Einschätzung nach viel schneller über 10 KM laufen. Die 10 KM DM war ja keine schnelle Strecke und wurde auch taktisch gelaufen.) Aber wir reden ja davon, dass Krause von unten rum profitieren würde. Und ich denke es schadet nie unten raus besser zu sein. 

Du hast ja von Weltklasseleistungen gesprochen, was ich mal über die Marathondistanz mit europ. Niveau interpretiert habe. Also Zeiten um die 2:20. Das ist auch das was man Königstein zutrauen und evtl. auch für Esther aufgr. ihrer Halbmarathon PB durchaus möglich sein kann. Das sollte der Anspruch von Krause sein. Die Belgierin Chloe Herbiet lief 31:12 und damit 2:20:xx. Und sie hat ihre Stärken über die längeren Strecken. 
Esthers Halbmarathon PB ist vom 10 KM Durchgang nicht weit weg von Krauses 10 KM PB. Esther hat sich enorm entwickelt. Sie machte vor Köln ihre Halbmarathon- und Schwellenintervalle über 3000 Meter in 3:08 - 3:12. Zum Vergleich,  Krause machte in der Marathonvorbereitung das klassische Vo2 Max Programm 20 x 400 mit 1 min Pause in 78 Sek.. Das ist 3:15 min Pace.

Vielleicht lag auch das Problem darin, dass sie mit der Form vom Frühjahr, als sie 31:50 lief, in die Marathonvorbereitung hätte gehen sollen. Weil 3:15 Min Pace und Vo2 Max ist eigentlich nicht der Anspruch von Gesa. Ist halt auch die Schwierigkeit beides zu kombinieren, Schnelligkeit und Marathonspezifik. Fakt ist, dass sich die Marathonpace schon viel zu früh zu schnell angefühlt hat. An ihrer 10 KM PB allein lag das sicherlich nicht. Wie ihre aerobe Schwelle war ist unklar, die für einen 2:30 h einen sehr hohen Faktor hat (weil es ungefähr der Bereich ist, den man 3 H laufen kann).