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London Marathon 2020 - 04.10.2020 - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: London Marathon 2020 - 04.10.2020 (/showthread.php?tid=3886) |
RE: London Marathon 2020 - 04.10.2020 - lor-olli - 04.10.2020 (04.10.2020, 12:15)runner5000 schrieb: Eine Tempoverschärfung hat gar nicht stattgefunden. Letzte 5 km in 15:05Nicht über die 5 K gerechnet aber zwischen km 37 und km 39 haben sie das Tempo um ca. 1,5 km/h angezogen, nicht viel bei der Schwankungsbreite im Rennen, aber die 60m mehr bei 3 min haben eben einige deutlich gespürt. Es ist oft so, dass wenn das Tempo in einem nahezu immer gleichen Trott verläuft, plötzliche und seien es nur geringfügige Tempoverschärfungen gerade auf den letzten Kilometern, nicht jedem gleich leicht fallen, bzw. wenn sie den Trott gerade so mithalten konnten gar nicht möglich sind. Der Spruch "der Marathon beginnt bei 35 K" bezieht sich darauf, dass hier die Energie nahezu oder vollständig aufgebraucht ist, hier zählt dann die Substanz und der Wille. Konnte man bei den Frauen gut sehen, sogar Kosgei wirkte im Ziel deutlich angegriffen, obschon sie gar nicht gefordert zu sein schien. RE: London Marathon 2020 - 04.10.2020 - runner5000 - 04.10.2020 Laut leichtathletik.de hatte Kipchoge eine Blockade in der Hüfte. RE: London Marathon 2020 - 04.10.2020 - RalfM - 04.10.2020 (04.10.2020, 12:57)lor-olli schrieb: Nicht über die 5 K gerechnet aber zwischen km 37 und km 39 haben sie das Tempo um ca. 1,5 km/h angezogen, nicht viel bei der Schwankungsbreite im Rennen, aber die 60m mehr bei 3 min haben eben einige deutlich gespürt.Läufer merken schon, dass Du den Marathon nur aus der Perspektive des Citylauf-Mittelfelds kennst (oder vom Fernsehen). RE: London Marathon 2020 - 04.10.2020 - lor-olli - 04.10.2020 (04.10.2020, 15:39)RalfM schrieb:(04.10.2020, 12:57)lor-olli schrieb: Nicht über die 5 K FQ.Läufer merken schon, dass Du den Marathon nur aus der Perspektive des Citylauf-Mittelfelds kennst (oder vom Fernsehen). Als persönliche Erfahrung kann ich Dir nur Recht geben, es ist aber nicht ganz so, dass ich den Marathon nur aus dieser Perspektive sehe, mir ist durchaus bewusst, dass das schon ein riesen Unterschied ist ob es um Durchkommen oder um Sekunden am Ende geht. Ich hatte bei meinem besten (41 J, 3:19 Std) aber zwei erfahrene Marathonies (PB 2:28 und 2:39) die eine "lockere Trainingseinheit" (35KM) für mich einlegten, zwei um 1,5 km/h schnellere Kilometer sind spürbar, am Ende eines Marathons oft auch für gute Läufer > es traf ja in London nicht nur Kipchode (der wohl auch zu dem Zeitpunkt nicht mehr frei / fit war). |