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RE: DLV will Gundersen-Methode - gera - 22.12.2015 robb, Dein Ansinnen ist mir schon klar. Du sagst aber selbst, dass in einigen Fällen Dein Vorschlag Counter nicht funktionieren würde. Außerdem müsstest man sich auf ein Mehrkampfpaar konzentrieren und der Live-Zuschauer hätte nichts davon. Der technische Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Es ist denke ich auch viel packender für den Zuschauer, sich auf das miterleben des Kampfes aller Athleten zu konzentrieren. Es sollte in der Abwicklung des1500/800 m - Laufes wirklich alles so bleiben. Den Mehrkampf interessanter zu machen - da gibt es andere Möglichkeiten. RE: DLV will Gundersen-Methode - krebsan - 22.12.2015 So ein Counter oder irgendeine graphische Darstellung wäre bei spannenden Meisterschaftsfinale sicher eine gute Dienstleistung für die Zuschauer. Und sicher machbar, wie es die errechneten Sprungweiten/grünen Linien im Skispringen sind. Oder live-Abstände bei Fahrradrennen. RE: DLV (und jetzt auch die IAAF) will Gundersen-Methode - Robb - 07.12.2018 Gerade auf der IAAF-Page entdeckt, die Gundersen-Methode wird eingeführt. Zitat:introduction of the Gunderson method (handicap based on points difference converted into time) for the final races of the combined events so the athletes finish in their final rank order (as used in modern pentathlon). Zunächst nur bei der U20-WM in Nairobi, aber sowie ich die IAAF einschätze, wird der Schwachsinn dann auch übernommen. RE: DLV (und jetzt auch die IAAF) will Gundersen-Methode - Astra - 07.12.2018 (07.12.2018, 21:38)Robb schrieb: Gerade auf der IAAF-Page entdeckt, die Gundersen-Methode wird eingeführt.Dann muss man aber auch die Weltrekorde im Mehrkampf bleiben lassen. Der nächste Schritt ist dann der 8-Kampf, denn es wurde doch auch darüber nachgedacht, Stabhochsprung und Diskuswerfen zu streichen. RE: DLV (und jetzt auch die IAAF) will Gundersen-Methode - gera - 08.12.2018 na, dann schauen wir uns doch mal an, was dabei raus kommt. Mir fehlen langsam die Worte! RE: DLV (und jetzt auch die IAAF) will Gundersen-Methode - diwa - 08.12.2018 (07.12.2018, 21:38)Robb schrieb: Gerade auf der IAAF-Page entdeckt, die Gundersen-Methode wird eingeführt.Und wie soll da die Zeitnahme erfolgen? Da braucht man dann für diesen einen Bewerb eine Transponder-Zeitmessung. Das mag ja bei Olympischen Spielen noch hinhauen - doch bei Veranstaltungen auf niedriegerem Niveau? Und als Elektronische Zeiten können die 1500m Ergebnisse dann ja wohl kaum gelten. Kopfschüttelnd Dirk RE: DLV (und jetzt auch die IAAF) will Gundersen-Methode - Atanvarno - 08.12.2018 Die Gegenargumente haben wir in diesem und anderen Threads zahlreich und ausführlich dargestellt und diskutiert. Sie sind sicherlich auch der IAAF bekannt. Offensichtlich will man es aber darauf ankommen lassen und die U20-Athleten (noch dazu bei einer Meisterschaft) als Versuchskaninchen missbrauchen, um zu sehen, ob es sich nicht doch irgendwie in die Praxis umsetzen lässt. RE: DLV (und jetzt auch die IAAF) will Gundersen-Methode - Astra - 08.12.2018 Ich bin ja mal gespannt, wie die Abstände in Zeiten umgerechnet werden sollen. Oder dürfen die Starter eine vermutliche Endzeit angeben? Oder ändert man die Zeitabstände linear, man bekommt also im Prinzip für 5:30 mehr Punkte als bisher und für 4:15 weniger. Dann muss man aber die gesamten Punktzahlen linear aufbauen. Was für ein Schwachsinn. Aber die LA macht sich durch ihre Anpassungswut selbst kaputt. Gab es irgendwann mal eine Auswertung der Wettkämpfe von den OS-Jugendspielen? RE: DLV (und jetzt auch die IAAF) will Gundersen-Methode - Robb - 08.12.2018 (08.12.2018, 13:39)diwa schrieb: Und wie soll da die Zeitnahme erfolgen?Wie funktionieren denn Zeitmeßanlagen? Gibts da die Möglichkeit, mehrere Zeiten parallel laufen zu lassen? Solche Anlagen muß es doch geben, beim Biathlon werden sie eingesetzt. Warum sollte man nicht auf Hunderstel genau messen können? Ein Athlet liegt nach neun Disziplinen 0,5 Sekunden zurück, also startet seine Zeitmessung 0,5s später und er darf eben 0,5s später starten. RE: DLV (und jetzt auch die IAAF) will Gundersen-Methode - diwa - 08.12.2018 (08.12.2018, 19:50)Robb schrieb: Wie funktionieren denn Zeitmeßanlagen? Gibts da die Möglichkeit, mehrere Zeiten parallel laufen zu lassen? Bei Transponder-System, wie sie z.B. im Straßenlauf eingesetzt werden, ist das kein Problem. Deshalb kann man da auch Netto-Zeiten für jeden Läufer ausgeben. Die Software, die heute für die Auswertung von Läufen im Stadion eingesetzt wird, gibt das in der Form nicht her. (08.12.2018, 19:50)Robb schrieb: Solche Anlagen muß es doch geben, beim Biathlon werden sie eingesetzt. JA. Aber dann brauchst Du eine Transponder-Anlage und eine "normal". Das ist es, was ich mit "für Olympia OK aber für die Landesmeisterschaft eher nicht. Und wenn Du bei den Olympischen Spielen die Zeit anders misst, wie bei den Landesmeisterschaften, sind die Ergebnisse nicht mehr vergleichbar. (08.12.2018, 19:50)Robb schrieb: Warum sollte man nicht auf Hunderstel genau messen können? Ein Athlet liegt nach neun Disziplinen 0,5 Sekunden zurück, also startet seine Zeitmessung 0,5s später und er darf eben 0,5s später starten. Du bräuchtest, wie beim Biathlon auch, die Möglichkeit, zu verhindern (oder zu sanktionieren), dass er 0,48s später startet. Die "Uhr" mit dem Startschuß für den Führenden starten zu lassen, wäre eine Möglichkeit. Den anderen Läufern die Differenz "draufzurechnen" würde sicherlich auch gehen. Doch schon die Berechnung der Differenz ist nicht trivial, wie Astra schon schreibt. Eben weil die Punkte nicht linear vergeben werden. Ciao dirk |